Am Freitag, 23. Februar, präsentieren Elephant’s Foot gemeinsame mit den Kickboard Drivers und Artwhy ihre Release-Party. Wir haben den Jungs vorab ein paar Fragen geschickt.

Am 23.02. feiert ihr in der Magdeburger Insel der Jugend eure Release-Show. Auf was kann man sich an dem Abend freuen?

Thomas: Die Leute bekommen richtig was zu hören und zu sehen am Freitag. Neben der Premiere unseres ersten Musikvideos kann man sich auf die Kickboard Drivers freuen, die in Magdeburg ja keine Unbekannten sind. Außerdem gibt es feinen British Indie Rock von den Berlinern Artwhy. Und natürlich bekommt ihr auch die volle Kante Elephant’s Foot Live. Also alles sehr abwechslungsreich und das Ganze im tierisch gemütlichen Ambiente der Insel der Jugend.

Irgendwie klingt eure Musik, als sei sie aus dem 70er-Jahre-Kassetten-Deck meines Vaters gefallen. Wie würdet ihr euren Stil beschreiben?

Martin: Hoffentlich nicht nur aus dem Kassettendeck, sondern auch aus dem Plattenregal 😉 Unsere Musik ist eindeutig von dieser Zeit inspiriert, das stimmt. Beim Aufnehmen unserer EP haben wir auch gezielt auf diesen Sound hingearbeitet und beispielsweise die Grundspur im gleichen Raum zusammen eingespielt. Jeder bringt aber auch seinen eigenen musikalischen Hintergrund mit. Neben der Rockmusik steckt da Folk, Blues, Funk und Soul mit drin. Wie das dann genannt wird…Vintage Hardrock? Progressive-stoner-pop? Wenn noch jemand eine Idee hat, immer her damit.

Seit wann steht ihr in eurer heutigen Konstellation zusammen auf der Bühne?

Thomas: Unser erster Gig in dieser Besetzung fand tatsächlich auch in Magdeburg beim Vorausscheid des Talentverstärkers statt. Das war im April 2017, also vor weniger als einem Jahr.

Wie kam es zum Bandnamen ‘Elephant’s Foot’? Was ist die Geschichte dahinter?

Martin: Wir haben uns quasi nach unserem Song benannt. Der Text behandelt den Konflikt zwischen Mensch und Natur und ist dabei einerseits von der Gewalt eines trampelnden Elefanten, als Symbol der Natur inspiriert. andererseits wird die Zerstörungskraft des Menschen durch eine Gesteinsformation, die bei dem Reaktorunfall in Tschernobyl entstand und Elephant’s Foot heißt, deutlich. Irgendwie passen Elefanten auch zu unserer Musik…in einem Moment sehr schwer und mächtig, dann aber auf einmal zart, fast fragil.

Im letzten Jahr habt ihr beim local heroes Bundesfinale gleich in vier Kategorien abgeräumt, und auch beim SWM Talentverstärker die Jury überzeugt. Wie haben die Siege eure Arbeit beeinflusst?

Thomas: Die Erfolge bei den Contests waren eine schöne Bestätigung für unsere Arbeit und Musik und auch ein gutes Sprungbrett. Das Video, die Aufnahme der Single und einige Gigs waren eine direkte Folge. Aber diese Sachen können auch sehr schnell zum Zeitfresser werden. Zeit, die dann für die kreative Arbeit einer Band fehlt; oder dafür, einfach mal zu dritt entspannt ein Bier trinken zu gehen. Das ist jedoch Jammern auf hohem Niveau.

Dank des Talentverstärkers konntet ihr ein Video produzieren, welches am Freitag Premiere feiert. Was zur Hölle soll uns der Teaser dazu sagen? Geht ihr Elefanten jagen?

Martin: Eine Jagd gibt es tatsächlich, allerdings nicht auf Elefanten. Das wird eine Überraschung werden, für die Mattheo von „Lichtempfindlich“ tief in die Trickkiste gegriffen hat. Uns war wichtig, die Grundidee für den Text irgendwie rüberzubringen. Wir veröffentlichen das Video ja mit der Premiere am Freitag, da kann man sich den Teaser ja noch ein paar mal anschauen und weiter rätseln. 😉

Für welche Band würdet ihr gern mal als Vorband auftreten?

Fabi: Es gibt so einige Bands, für die wir gerne mal als Vorband auftreten würden. Spontan fallen mir da Namen wie Rival Sons, Wolfmother, Foo Fighters, Pearl Jam oder The Darkness ein. Also Bands, bei denen die Fans sowieso auf unsere Richtungen abfahren. Ansonsten sind wir so weit eigentlich offen und würden jede Möglichkeit, die für uns musikalisch passt, mitnehmen.

Ihr kommt ja nicht alle aus Magdeburg, spielt aber regelmäßig hier, zuletzt Anfang Februar. Was ist euer Bezug zur Stadt?

Fabi: Die Band selbst hat sich Ende 2016/Anfang 2017 in Leipzig zusammengefunden. Das stimmt. Jedoch bin ich gebürtiger Magdeburg und bin in dieser Stadt groß geworden. Meine Eltern sind zwar 2000 nach Barleben gezogen, jedoch war Magdeburg durch die Nähe immer mein Zuhause. Und aufgrund dessen, dass ich nach meinem Umzug 2015 weiter in Magdeburg gearbeitet habe und einen Proberaum hatte, haben Elephant’s Foot auch mehrfach in Magdeburg geprobt. Dadurch kommt der Bezug zur Stadt. Außerdem scheint es in Magdeburg ein Publikum zu geben, was unsere Musik sehr mag. Wir hatten bisher nur gute Erfahrungen hier und kommen deshalb immer wieder gerne vorbei.

Mit wem würdet ihr gern mal eine Runde Pfeffi trinken?

Thomas: Ich hoffe, wir können mit dem Elefanten mal touren. Dann würde ich gern Pfeffi mit völlig fremden Menschen trinken, die man gerade nach dem Konzert in irgendeiner europäischen Stadt kennengelernt hat. Alternativ auch gerne mit Dave Grohl, ist bestimmt auch witzig.

Und zu guter Letzt: 2018, Wo soll es mit euch nach dem sehr erfolgreichen Vorjahr hingehen?

Fabi: Auf jeden Fall wollen wir uns mehr dem Songwriting widmen, um den Leuten Live noch mehr Material bieten zu können. Und wir wollen mehr Gigs spielen. Einige Sachen sind schon in Planung bzw. stehen schon fest und auf unserer Facebook-Seite. Ansonsten haben wir noch einige Highlights offen von unserem Local Heroes Sieg wie unser Wochenende im Roland Artist-Center und die Recordingzeit in den Music2Records-Studios in Oebisfelde. Und am 27.03. spielen wir noch einen kurzen Akustik-Gig in der Staatskanzlei Magdeburg. Das wird zwar alles überwiegend in der ersten Hälfte des Jahres stattfinden, aber es bleibt spannend.

About Martin Hoffmann

Martin ist unser Quotenmann, Computerprofi, Ansprechpartner und mit Sicherheit der beste Pizzaschnecken- Bäcker in Magdeburg. Gerade den Mitgliedern, bei denen Cookies nur aus dem Backofen kommen und nicht aus dem Computer, erweist Martin sich als Meister Yoda mit 24 Std. Service. Er ist besser in Magdeburg vernetzt als die MDCC und in den wenigen Fällen, wo er selbst nicht weiterhelfen kann, hat er mindesten eine Telefonnummer oder E-Mail Adresse parat.

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