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Siegerstück des Autor*innenwettbewerbs »Preis der Jungen Dramatik«
Uraufführung
Premiere Sa. 18. 9. 2021

Schauspielhaus Studio

Dieses Stück hat den Sog endloser jugendlicher Sommertage: Badesee und glänzende Körper, Mutproben, Biermischgetränke und psychedelische Sounds, Glühwürmchen am Waldrand. Doch unter dieser Unbeschwertheit liegt die wortwörtliche Last des Selbst: der Körper, das Selbstbild, das nicht passt und zum Verschwinden gebracht werden will …

In so bildgewaltigen wie unprätentiösen Szenen erzählt Fayer Koch die Geschichte eines jungen Mannes, der nicht nur mit den typischen Themen des Erwachsenwerdens zu kämpfen hat, sondern auch mit einer Sucht, die gesellschaftlich vor allem weiblich konnotiert ist: Anorexie. Die Magersucht markiert nicht nur ein Verlangen nach Anerkennung und Gemeinschaft, sondern hinterfragt auch stereotype Bilder von Männlichkeit. Es geht um Wünsche, Erwartungen und Zuschreibungen von außen, die das abgemagerte Ich zu verschlingen drohen, das seinen eigenen Weg finden muss.

Mit seinem Stückentwurf hat Fayer Koch im Mai 2020 den Autor*innenwettbewerb »Preis der Jungen Dramatik« gewonnen, den das Theater Magdeburg in Kooperation mit dem Staatstheater Braunschweig ausgeschrieben hatte. Der Preis beinhaltete den Auftrag zur Fertigstellung des Stücks inklusive Uraufführung.

Regie Juliane Kann
Bühne, Kostüme Marie Gimpel
Musik Miriam Berger
Dramaturgie Caroline Rohmer

Mit Maike Schroeter, Katharina Walther, Frederik F. Günther, Heiner Junghans, Valentin Kleinschmidt

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