Das Gegenteil von Gewaltenteilung - Machtfaktor SED - Magdeboogie
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Das Gegenteil von Gewaltenteilung – Machtfaktor SED

10. April @ 19:30 - 21:30

kostenlos

„Wo ein Genosse ist, da ist die Partei“ – Die SED hatte, organisiert in sämtlichen DDR-Einrichtungen und Betrieben, Einfluss auf alle Bereiche des öffentlichen Lebens. Spätestens seitdem der Führungsanspruch der SED auch in der Verfassung festgeschrieben war, hatte das politische System der DDR nichts mehr mit Gewaltenteilung zu tun. Die Partei neuen Typus beherrschte seit 1968 offiziell die Legislative, Exekutive und Judikative. Doch wie nahmen eigentlich die SED-Mitglieder selbst ihre Vormachtstellung im DDR-Regime wahr und welche Spannungen gab es innerhalb der Partei?

Diese Fragen sollen am 10. April 2019 in Magdeburg diskutiert werden. Im Rahmen des DDR-Geschichtsprojekts „Ermutigung – Lebenswelt, Widerstand und Repression in der DDR und Osteuropa“ lädt die Landeszentrale zu einem Podiumsgespräch ein. Unter der Überschrift „Das Gegenteil von Gewaltenteilung – Machtfaktor SED“ werden dazu der ehemalige SED-Politiker Wolfang Berghofer und der Historiker Dr. Andreas Malycha vom Institut für Zeitgeschichte München-Berlin erwartet. Unter der Moderation des Geschichtsredakteurs Stefan Nölke von MDR Kultur soll thematisiert werden, wie es der SED gelang, ihre Macht zu stabilisieren, wer die vorherrschenden Kräfte in der Partei waren und was zum Ende ihrer Vorherrschaft geführt hat.

Durch die Kombination der Perspektive eines promovierten Zeithistorikers mit dem Erfahrungsschatz eines ehemaligen SED-Funktionärs sollen unterschiedliche Einblicke in die Lebensrealität, Logiken und Deutungsmuster innerhalb der Sozialistischen Einheitspartei Deutschland gegeben werden.

Der Eintritt ist frei.

Details

Datum:
10. April
Zeit:
19:30 - 21:30
Eintritt:
kostenlos
Veranstaltungkategorien:
,
Website:
https://www.facebook.com/events/315758002465577/
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