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Nach dem gleichnamigen Roman von Anna Seghers
Für die Bühne bearbeitet von Katja Langenbach
Premiere Fr. 8. 10. 2021

Deutschland 1937: Der Zweite Weltkrieg hat noch nicht begonnen, die Vernichtungsmaschinerie des Holocaust ist noch nicht an ihrem Höhepunkt angelangt, doch das Land befindet sich bereits mitten in der nationalsozialistischen Diktatur, die Minderheiten und Oppositionelle in Konzentrationslagern mundtot macht. Die Zivilgesellschaft ist durchsetzt von einem Netz aus Spitzeln und Misstrauen. Wer hält zu einem? Wie viel kann jede*r geben, ohne sich selbst zu gefährden? Diese Fragen werden existentiell für sieben Häftlinge eines KZ bei Worms, die eines Morgens ausbrechen und versuchen unterzutauchen. Der Lagerkommandant lässt sieben Kreuze errichten – als Mahnmal und Strafe für die Geflüchteten, die innerhalb weniger Tage entweder gefasst und zurückgebracht werden oder auf ihrer Flucht sterben. Nur Georg Heisler, ein Kommunist, der für seine politische Arbeit interniert worden war, schafft es, sich in sieben Tagen durchzuschlagen ins niederländische Exil. Auf seinem gefährlichen Weg trifft Georg auf Fremde und alte Bekannte. Manchen kann er nicht trauen, doch sehr viel öfter begegnet ihm Hilfsbereitschaft, die ihm letztlich das Leben rettet.

Der Roman von Anna Seghers, den sie als Zeitzeugin im Exil schrieb, ist die aufwühlende Geschichte einer Flucht in einer so verunsicherten wie widerständigen Gesellschaft und damit ein Plädoyer für Solidarität in unmenschlichen Zeiten.

In der Inszenierung kommt Stroboskoplicht zum Einsatz.
Diese Inszenierung entstand unter Berücksichtigung der coronabedingten Auflagen.

Regie Katja Langenbach
Bühne, Kostüme Hella Prokoph
Musik Roderik Vanderstraeten
Dramaturgie Caroline Rohmer

Mit Undine Schmiedl, Carmen Steinert, Christoph Förster, Frederik F. Günther, Philip Heimke, Andreas C. Meyer

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