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Am 19. Februar ist es genau ein Jahr her, dass es zu einem rechten Terroranschlag in Hanau kam, bei dem 9 Menschen von einem Rassisten aus ihrem Leben gerissen wurden.

Ihre Namen, Leben und Schicksale dürfen niemals vergessen werden. Ihre Ermordung soll uns für immer daran erinnern und mahnen, dass der rassistische Normalzustand dieser Gesellschaft endlich beendet werden muss!

Denn es ist der Rassismus im Alltag, die Hetze und jahrelangen ausgrenzenden, stigmatisierenden Diskurse in den Medien, Parteien und der Politik gegen Migrant*innen, Geflüchtete, Minderheiten und das Zusehen und Schweigen der Mehrheit, die den rassistischen Anschlag und Terror von Hanau erst ermöglicht hat.

Rassismus, egal wo und in welcher Form, darf nicht mehr geduldet, verharmlost oder ignoriert werden. Schluss damit! Damit wir keine Angst mehr haben müssen, muss es politische und gesellschaftliche Konsequenzen geben!

Dafür braucht es ein genaues Zuhören und eine Solidarisierung mit den Betroffenen: Ihre Stimmen, Erfahrungen und Forderungen müssen in den öffentlichen Mittelpunkt gestellt werden!

Für eine Gesellschaft, in der Rassismus und Antisemitismus nicht länger Normalität sind! In der wir nicht auf den nächsten Anschlag warten und wieder um Menschenleben trauern müssen.

Die solidarische Gesellschaft der Vielen – das ist die einzige Normalität, die wir akzeptieren werden und nur gemeinsam anstreben können.

Lasst uns gemeinsam kämpfen gegen die Angst und für das Leben. Erinnern heißt verändern!

Wir rufen zum Jahrestag des Anschlags außerdem dazu auf, über den ganzen Tag antirassistische Transparente, Schilder und Botschaften im öffentlichen Raum sichtbar werden zu lassen. Wenn möglich, zeigt eure Solidarität auch in den sozialen Netzwerken. Nutzt dabei mehrere Hashtags wie z.B: #saytheirnames, #hanauwarkeineinzelfall, #keinvergessen, #keinschlussstrich #rassismustötet

#Solidarität mit den Hinterbliebenen und in Gedenken an die Opfer von #Hanau und allen anderen Opfern rechter Gewalt, wird es am 19. Februar auch in #Magdeburg eine Kundgebung geben. Lasst uns nicht auf den nächsten Anschlag warten: Konsequenzen! JETZT!

Wir klagen an und fordern Taten statt Worte: Erinnerung, Gerechtigkeit, Aufklärung, Konsequenzen!

Wir trauern und erinnern uns.

An: Ferhat Unvar, Hamza Kurtović, Said Nesar Hashemi, Vili Viorel Păun, Mercedes Kierpacz, Kaloyan Velkov, Fatih Saraçoğlu, Sedat Gürbüz und Gökhan Gültekin.

In #Halle organisiert Migrant Voices Halle von 17-19 Uhr auf dem Marktplatz eine Kundgebung. Diese wird auf dem YouTube Kanal der @19FebruarHanau per Stream übertragen. Zeitgleich organisieren wir hier in #Magdeburg am #Hasselbachplatz eine Kundgebung und übertragen den Livestream!

Für Menschen, die nicht kommen können, findet ihr hier den Link:

https://www.youtube.com/channel/UCsdgLDHoNx1D1qrmodH7Y3Q

Denkt an die AHA Regeln und bleibt bei Symptomen zuhause!

#SayTheirNames #HanauIstÜberall #KeinVergebenKeinVergessenIn

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