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Der Theologe und Autor Ludwig Schumann und Hans-Wulf Kunze waren durch eine enge Freundschaft verbunden. Diese Freundschaft, insbesondere das Werk von Ludwig Schumann steht im Mittelpunkt des Kunstabends.

1990 befanden sich Ludwig Schumann und Hans-Wulf Kunze auf Spurensuche entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze für das Projekt „Verletzte Landschaft. Abbau Staatsgrenze West“. Schumann sprach mit Menschen der Region und verfasste Texte, Hans-Wulf Kunze lieferte die Fotografien. Eine langjährige (Künstler-)Freundschaft begann.

Ludwig Schumann wurde 1951 in Erfurt geboren. Nach einer Ausbildung zum Koch, studierte er Theologie in Berlin, Naumburg und Erfurt, arbeitete als Hilfskrankenpfleger und war 1976 bis ’89 Landpfarrer in Groß Rodensleben. 1987 erhielt er den Hauptpreis im Lenné-Wettbewerb für den Text „Der Mensch in seiner Landschaft“. Von 1989 bis ’90 besuchte er ein Sonderstudium am Institut für Literatur „Johannes R. Becher“ in Leipzig. Fortan galt sein Leben dem Schreiben. 2018 wurde er als Mitglied in das deutsche PEN-Zentrum aufgenommen. Ludwig Schumann verstarb im Mai 2019.

Hans-Wulf Kunze und Heike Schumann, Witwe von Ludwig Schumann, sprechen an diesem Abend über die Freundschaft, lesen aus seinen Werken und ehren den Schriftsteller mit dieser Hommage.

Der Eintritt ist frei.
Anmeldung unter kontakt@kunstmuseum-magdeburg.de oder 0391-5650 211.

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