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Die Funktion des Arbeitslosenstereotyps

Vortrag von Sebastian Friedrich im Rahmen der Reihe „(un)sichtbare Klasse?!“

So stellen sich viele Arbeitslose vor: Faul, ungepflegt, die meiste Zeit lediglich Unterwäsche tragend, sitzen sie den lieben langen Tag vor dem Fernseher, konsumieren dabei literweise Cola oder Bier, verzehren kiloweise Chips. Sie tun dies alles auf Kosten der „Leistungsgesellschaft“, die arbeitsam, gepflegt, rasiert, konsum- und ernährungsbewusst höchstens mal Serien auf Englisch oder Arte-Dokus schaut. Der Vortrag skizziert die Konturen des Arbeitslosenstereotyps, analysiert dessen Funktion und beleuchtet dabei, warum die kapitalistische Gesellschaft die Arbeitslosen verachtet – und sie gleichzeitig braucht.

Die Veranstaltung wird in Deutscher Gebärdensprache übersetzt.
Keine Anmeldung notwendig.
https://uni-koeln.zoom.us/j/98700357946

Gefördert durch den Diversity-Projekt-Fond der Universität zu Köln.

Weitere Vorträge der Reihe „(un)sichtbare Klasse“: https://www.facebook.com/events/3237265969733920