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Sexuelle Identität und Geschlechtsidentität, (Anti-)Diskriminierung und Diversity am Arbeitsplatz

Vortrag zur Betrachtung der derzeitigen Arbeitssituation von LSBT*Q+ Beschäftigten in Deutschland anhand der Ergebnisse der Studie „Out im Office?!“. Im Zentrum des Vortrags steht eine ausführliche Einführung in die Ergebnisse der Studie
.
Dabei werden folgende Themenfelder in den Blick genommen:
– Vergleich der Arbeitssituation lesbischer und schwuler Beschäftigter über die Dekaden 1997, 2007 und 2017
– Vergleich der Arbeitssituation lesbischer und schwuler Beschäftigter mit der Situation bi- und/oder pansexueller Arbeitnehmer_innen und trans* und/oder nicht-binärer Beschäftigter
– Umgang mit der sexuellen Identität bzw. der Geschlechtsidentität am Arbeitsplatz inklusive der entsprechenden Auswirkungen
– Diskriminierungserfahrungen (AGG-relevante, strafrechtlich relevante etc.)
– Zusammenhänge eines offenen Umgangs u.a. mit Diversity Management, Arbeitszufriedenheit und psychosomatischen Beschwerden
– Kompetenzen von LSBT*Q+ Personen im Kontext von Arbeit und Wirtschaft
– Praktische Implikationen und Empfehlungen aus der empirischen Forschung

Im Vortrag sollen Antworten auf diese und weitere Fragen gegeben sowie reflektiert werden, um die jetzige Arbeitssituation von LSBT*Q+ Personen sowie wesentliche Veränderungen innerhalb der letzten 20 Jahre darzustellen. Anschließend soll eine Reflexion und gemeinsame Diskussion der Ergebnisse für die eigene Tätigkeit in den jeweiligen Bereichen stattfinden.

Michael Wiens ist als wissenschaftlicher Mitarbeiter für das „IDA | Institut für Diversity- und Antidiskriminierungsforschung“ in Köln beschäftigt. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in der Kommunikationspsychologie, der psychologischen Betrachtung von Neuen Medien, Analyse von Gruppenprozessen im Rahmen sozialer Beziehungen sowie Schnittstellen von Diversity und persönlichkeitspsychologischen Fragen. Darüber hinaus beschäftigt er sich mit Gender- und Queertheorien.

Veranstalterin: Präventionsstelle Diskriminierung und sexuelle Belästigung der Universität Halle

Die Teilnahme ist kostenfrei. Anmeldung via Stud.ip oder Email an: sabine.woeller@verwaltung.uni-halle.de

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