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The MD Project präsentiert

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Geralf Pochop: Untergrund war Strategie. Punk in der DDR: Zwischen Rebellion und Repression

Multimediale Lesung

Einlass: 19:00 Uhr | Eintritt: frei

KJH „Knast“
Umfassungsstr. 77
39124 Magdeburg

www.kjh-knast.de
www.untergrund-war-strategie.de

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In der DDR wurden Menschen wegen ihres Musikgeschmacks und Äußeren wie Feinde behandelt. Ein Zeitzeuge berichtet.

Mit einer Performance aus Erzählung, Lesung, Bildspots, Leidenschaft, Ton-Dokumenten, Präsentation von Original-Utensilien und Stasiakten sowie einem live Musiker präsentiert Geralf Pochop in einem Kulturprogramm die „intensivste Zeit“ seines Lebens als Punk in der DDR.

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In seinem Buch „Untergrund war Strategie. Punk in der DDR: Zwischen Rebellion und Repression“ hat er diese Erlebnisse festgehalten.

„Die Rolle als vermeintliche Feinde hatten wir Punks angenommen. Der Staat hatte uns über etliche Jahre wegen unseres Musikgeschmacks und unseres Äußeren wie Feinde behandelt. Diese Rolle hatten wir angenommen. Wir hatten uns stark politisiert und nutzten unsere schwer erkämpften Freiräume nicht mehr nur, um unser Lebensgefühl auszukosten, sondern bauten ein Netz aus komplett autonomen Strukturen auf. Wir fanden Wege, den Wehrdienst zu verweigern, unsere Meinung auch öffentlich zu sagen, und wir redeten, wie uns der Schnabel gewachsen war. Wir gingen nicht zur Wahl, weil wir diese nicht als solche anerkannten. Unserer Kompromisslosigkeit hatte der Staat nichts entgegenzusetzen.“

„Punk war das Beste, was uns in der DDR passieren konnte.

Wir wurden diskriminiert, gejagt und willkürlich weggesperrt, trotzdem waren wir freier als alle anderen.

Es war die intensivste Zeit meines Lebens“

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Für eure Gesundheit:

Wir halten uns an die behördlichen Maßnahmen.

Die Veranstaltung findet im Garten mit ausreichend getrennten Sitzmöglichkeiten statt.

Wir erheben Kontaktdaten, die nach der vorgeschriebenen Zeit vernichtet werden.

Bitte benutzt Mund-Nasen-Bedeckungen beim Schlangestehen und Toilettengängen.

Am Sitzplatz ist keine Maske erforderlich.

Desinfektionsmittel stehen bereit.

Getränkeausgabe erfolgt nur in geschlossenen Flaschen.

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Wir werden auf unseren Veranstaltungen keine Menschen dulden, die folgenden Richtungen angehören:
Nazis, Faschist*innen, Rassist*innen, Sexist*innen, besorgte Bürger*innen, selbsternannte Asylkritiker*innen, homo/transphobe Vollidiot*innen, Thor Steinar/Yakuza-Träger*innen, Androkrat*innen, AFD/NPD/CSU-Flachzangen, erlebnisorientierte Einheimische und alles, was damit einher geht.
An unseren Türen werden szenekundige Menschen stehen. Wir handeln. Konsequent:
No Discussion – Zero Tolerance!

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gefördert vom BMFSFJ

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