Demo! Zusammen gegen Rassismus!
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Aufruf zur Demonstration 29. August 2026in MagdeburgAm 29.08. wollen wir zusammen mit euch für Solidarität statt Ausgrenzung demonstrieren! In Sachsen-Anhalt wird am 6. September ein neuer Landtag gewählt.
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Aufruf zur Demonstration 29. August 2026
in Magdeburg
Am 29.08. wollen wir zusammen mit euch für Solidarität statt Ausgrenzung demonstrieren!
In Sachsen-Anhalt wird am 6. September ein neuer Landtag gewählt. Für viele von uns geht es dabei um die Frage, ob wir hier auch morgen noch sicher und selbstbestimmt leben können.
Die Wahl stellt für Viele eine immense Bedrohung dar – für Menschen mit Migrationsgeschichte, Geflüchtete, Schwarze Menschen und People of Color, Jüd*innen, queere Menschen, Menschen mit Behinderungen und all diejenigen, die im rechten Weltbild keinen Platz haben. Sie bedeutet Angst vor Ausgrenzung, eine Zunahme rechter Gewalt und eine Politik, die unser aller Grundrechte beschneidet. Wir sind Nachbar*innen,
Kolleg*innen am Arbeitsplatz, Mitschüler*innen und Freund*innen!
Der Rechtsruck hat längst begonnen.
Er beginnt, wenn Menschen gegeneinander ausgespielt werden.
Er beginnt, wenn menschenverachtende Erzählungen der neuen Rechten übernommen werden.
Er beginnt, wenn Grundrechte je nach Herkunft und Pass verteilt werden.
Seit vielen Jahren übernehmen Parteien der Mitte Positionen der extremen Rechten. Sie setzen eine Politik durch, die Abschottung und Ausgrenzung normalisiert, legitimiert und organisiert.
Aktuell wird das neue Gemeinsame Europäische Asylsystem (GEAS) umgesetzt. Die Außengrenzen der Europäischen Union, an denen bereits heute tausende Menschen sterben, werden militärisch aufgerüstet. Diejenigen, die die Flucht überleben, sollen in geschlossenen Lagern inhaftiert und in Schnellverfahren abgelehnt werden. Das individuelle Recht auf Asyl ist damit de facto abgeschafft. Auf Seenotretter*innen und Schutzsuchende wird immer wieder von EU-finanzierten lybischen Milizen geschossen. Statt hilfsbedürftige Menschen zu schützen, wird Flucht und Solidarität kriminalisiert und Tausende in Elend und Tod gestürzt. Des weiteren arbeitet das BMI mit den islamistischen Terroristen der Taliban zusammen. Das Ziel ist die gewaltsame Deportation von Menschen nach Afghanistan, obwohl die Sicherheits- und Menschenrechtslage in dem Land katastrophal ist.
Kein Mensch verlässt leichtfertig sein Zuhause. Menschen fliehen vor Krieg, Verfolgung, Armut, Hunger und den Folgen der Klimakrise. Und dann werden dieselben Menschen hier ausgegrenzt, entrechtet und zu Sündenböcken gemacht.
Wir nehmen dieses Unrecht nicht hin! Migration ist ein Teil unserer Gesellschaft!
Menschen mit Migrationsgeschichte prägen dieses Bundesland jeden Tag – in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens. Wir sagen: Wer hier lebt, gehört dazu, egal wo Mensch herkommt.
Dafür protestieren wir. Dafür wollen wir zusammenkommen. Wir lassen uns nicht spalten! Wir wollen uns begegnen, vernetzen und gemeinsam zeigen, dass es sich lohnt, zusammen für eine sozialgerechte Gesellschaft der Vielen einzustehen – ohne Rassismus, ohne Antisemitismus, ohne Sexismus, ohne Ableismus & ohne Queerfeindlichkeit.
Wir kämpfen – Nicht aus Angst, sondern aus Solidarität!
Für Menschenrechte statt Abschottung.
Für sichere Fluchtwege statt tödlicher Grenzen.
Für Familienzusammenführung statt Trennung.
Für Bewegungsfreiheit statt Deportationen.
Für gleiche Rechte – unabhängig von Pass oder Aufenthaltsstatus.
Für eine Gesellschaft, in der Vielfalt unsere Stärke ist.
Egal, ob du schon lange politisch aktiv bist oder zum ersten Mal auf eine Demonstration gehst – komm mit deiner Familie, deinen Freund*innen, deinen Kolleg*innen oder deiner Nachbarschaft am 29. August nach Magdeburg.
Gemeinsam gegen den Rechtsruck. Gemeinsam gegen Rassismus. Gemeinsam für Solidarität, Menschenrechte und Bewegungsfreiheit – für alle.
Innitiert durch:
Afghanische Fraueninitiative (AFIMA) Magdeburg e. V., Antirassistische Aktion Magdeburg, Seebrücke Magdeburg, Solimo, Syrisch-Deutscher Kulturverein e.V., Yuna – Demokratische Jugend Magdeburg
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english
Call for demonstration on August 29, 2026 (Magdeburg)
On Aug 29, we want to demontrate with you for solidarity and stand together against discrimination. The Saxony-Anhalt state elections will be held on September 6th. For many among us, these elections come along with the question of a safe and self-determined life. These elections are a threat – for migrants, refugees, people of color, Jewish people, queer people, black people, people with disabilities, and all those who are not part of the right-wing agenda. These elections stir fears, the fear of being discriminated, fear of fascist violence, fear of policies that abridge our fundamental rights. We are neighbours, colleagues, fellow students and friends!
The shift to the right has long begun. It begins with people being played off against each other. It begins with inhumane narratives being adopted by the far-right. It begins with rights being distributed according to origin and passport.
Moderate parties have been adopting these narratives for years, implementing politics of exclusion and partition – legal, organized, legitimated.
Currently, the Common European Asylum System (CEAS) is being implemented. European borders, where thousands of people die on this very day, are being militarily enforced. Those who survive flight will be arrested in fenced camps, to be rejected and sent back in an accelerated procedure. The individual right to asylum is thus abolished. Lybian militia – co-funded by the EU – fire at sea rescuers and refugees. Instead of protecting people seeking shelter, flight and solidarity is being criminalized, and thousands are engulfed in misery of even death. Moreover, the Federal Ministery of the Interior works together with the Taliban terrorists, with the aim of deporting people to Afghanistan, although this state is a catastrophe regarding security and human rights.
Nobody leaves their home just for fun. People seek refuge from war, prosecution, poverty, hunger, and the consequences of climate change. These very people are being discriminated, disenfranchised and scapegoated.
We are not willing to accept this injustice! Migration is part of our society. Migrants are part of this country, this state, this society, and shape its everyday life on all levels. We say: you live here – you belong here! It doesn’t matter where you’re from. Let’s not be divided! Let’s meet, network, and stand together for the values of a just, diverse society of the many – without racism, antisemitism, sexism, ableism and queerphobia.
We fight – not ot ouf fear, but out of solidarity. For human rights without partition. For safe flight routes instead of deadly borders. For family reunification instead of separation. For freedom of movement instead of deportation. For equal rights – no matter your passport or status. For a society where diversity is our greatest strength.
Whether you’re an experienced acitivist or never been on a demonstration – come and bring your families, friends, colleagues, neighbours to Magdeburg on August 29th.
Let’s fight together against the shift to the right and racism. Let’s fight together for solidarity, human rights and freedom of movement – for everyone!
Zeit
Ort
Magdeburg