Lesung „Der Westen. Eine ostdeutsche Empfindung“
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Lesung und Gespräch mit Cornelia Geißler, Julia Franck und Torsten SchulzKooperation mit dem Literaturhaus Magdeburg Für Leute, die in einem bestimmten Zeitraum in der DDR aufgewachsen sind, hatte der Westen
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Lesung und Gespräch mit Cornelia Geißler, Julia Franck und Torsten Schulz
Kooperation mit dem Literaturhaus Magdeburg
Für Leute, die in einem bestimmten Zeitraum in der DDR aufgewachsen sind, hatte der Westen Glanz. Von dort kam die bessere Musik, kamen Blasenkaugummis und richtige Jeans. Doch genauso wenig wie „der Osten“ klar bestimmbar ist, genauso gut lässt sich der Begriff des Westens dehnen, ausbeulen und sogar schrumpfen. In dem Buch „Der Westen – eine ostdeutsche Empfindung“ blicken 16 Autorinnen und Autoren in die Himmelsrichtung, die seit jeher für ein politisches System steht. Gerade bekommt es Risse. Gemeinsam ist den im Buch Vereinten nur die östliche Herkunft, ihre Geburtsjahre liegen zwischen 1959 und 1997. Ihre Erfahrungen unterscheiden sich und auch die literarischen Methoden. Die vielstimmige Anthologie lädt zum Blickwechsel ein und zur Diskussion.
Julia Franck, ausgezeichnet mit dem Deutschen Buchpreis für „Die Mittagsfrau“, die im Buch „Welten auseinander“ von ihrem Ost-West-Aufwachsen erzählte, schrieb für die Anthologie einen luziden Essay über die gewandelten politischen Verhältnisse.
Torsten Schulz, bekannt durch die Romane „Boxhagener Platz“ und „Öl und Bienen“, schaut für das Buch anekdotisch und bittersüß persönlich auf die Zeit des Mauerbaus in Berlin und die ersten Jahre danach.
Die Herausgeberin Cornelia Geißler, in Berlin geboren, in Rostock aufgewachsen, Redakteurin der Berliner Zeitung, moderiert das Gespräch.
Buchcover „Der Westen“ © Kanon Verlag
Zeit
Ort
Schauspielhaus Magdeburg