Als Oberösterreicherin ist Sophie Lenglachner ihrem Dialekt und der damit verbundenen Poesie sehr verbunden. Inspiriert von der Größe des „Skurrealismus“ von Walter Pilar schafft sie Lautmalereien als Bilder, die auch vorgetragen werden können. Die lautmalerischen Dialektgedichte zeichnen sich durch ihre Visualität aus, welche eine vokale Interpretation vorgibt, aber auch Spielraum für individuelle Interpretation lässt. Freiraum in der Darbietung ist hierbei ein spielerisches Maß. Die Modularität der Stimme zwischen Gesang und Lauten bietet einen wahren Spielplatz der Schrifterkundung. Denn schon wie einst Ernst Jandl sagte: „olle lyrik gheat gsungen.“
Eintritt: VVK 6 Euro, AK 8 Euro, Karten gibt es im Literaturhaus Magdeburg