Studieren in unsicheren Zeiten. Wissenschaftsfreiheit, Vielfalt und gesellschaftliche Konflikte.
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Universitäten und Hochschulen gelten als Orte freier Forschung, kritischer Debatten und gesellschaftlicher Innovation. Gleichzeitig geraten bestimmte Forschungsfelder, Studiengänge und gesellschaftliche Themen zunehmend unter politischen Druck. Besonders betroffen sind
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Universitäten und Hochschulen gelten als Orte freier Forschung, kritischer Debatten und gesellschaftlicher Innovation. Gleichzeitig geraten bestimmte Forschungsfelder, Studiengänge und gesellschaftliche Themen zunehmend unter politischen Druck.
Besonders betroffen sind häufig Wissenschaftsbereiche, die sich mit Geschlecht, sozialer Ungleichheit, Migration, Behinderung, Diskriminierung oder gesellschaftlicher Vielfalt beschäftigen. Forschungsfelder werden als „ideologisch“ bezeichnet, Gleichstellungs- und Diversitätsarbeit infrage gestellt und die Legitimität bestimmter Perspektiven öffentlich angegriffen.
Der Workshop beschäftigt sich mit den Auswirkungen dieser Entwicklungen auf Studium, Wissenschaft und gesellschaftliche Teilhabe.
Gemeinsam diskutieren wir:
Wer entscheidet, welche Wissenschaft als legitim gilt?
Welche Folgen hat es, wenn Forschungsfelder politisch delegitimiert werden?
Wer darf noch forschen und worüber?
Welche Studiengänge und wissenschaftlichen Perspektiven stehen unter Druck?
Was bedeutet Wissenschaftsfreiheit in politisch polarisierten Zeiten?
Welche Rolle spielen Solidarität, demokratische Hochschulkultur und gesellschaftliche Verantwortung?
Der Workshop verbindet wissenschaftliche Perspektiven, aktuelle politische Entwicklungen und persönliche Erfahrungen. Er bietet Raum für Austausch, Reflexion und die gemeinsame Frage, wie offene, vielfältige und demokratische Bildungsräume gestaltet und verteidigt werden können.
Zeit
Ort
Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
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